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    <title>Alles rund um Pilze</title>
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      <title>Alles rund um Pilze</title>
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    <item>
      <title>Anleitung zum Aufstellen Deines Growkits</title>
      <link>https://www.mykonect.de/anleitung-zum-aufstellen-deines-growkits</link>
      <description>Wie du ganz einfach bei dir zuhause Pilze ernten kannst</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Das Aufstellen von Pilz Growkits bei dir zuhause
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stelle dein Growkit an einem hellen Ort auf. Es sollte nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da diese das Myzel verletzen könnte. Wie im Wald auch bevorzugen Pilze indirektes Tageslicht.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Temperaturen von
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           15-20
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Grad sind für die Pilze ideal. Dabei gilt es zu beachten, dass der Austerseitling, als Winterpilz, auch kalte Temperaturen duldet und der Reishi oder der Limonenseitling wärmere Temperaturen bevorzugt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schlitze mit einem scharfen Messer ein Kreuz in dein Zuchtset. Am besten du wählst eine Stelle, an der das Myzel besonders verdichtet ist.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Halte diese Stelle mit sauberem Wasser feucht und du wirst schon nach 1-2 Wochen erste Fruchtkörper wachsen sehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Pilze sind erntereif, wenn der Hut beginnt sich nach oben zu wölben. Jetzt möchte der Pilz seine Sporen verbreiten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach der Ernte kannst du das Loch in deinem Zuchtset mit einem Klebeband verschließen und an anderer Stelle ein Kreuz schlitzen. Du kannst aus deinem Growkit bis zu drei Mal Pilze ziehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wichtig:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmeiße das verbrauchte Substrat nach der letzten Erne nicht weg!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Unsere Growkits bestehen aus wertvollen Sägespänen von Bäumen, die frisch aus dem Wald kommen. Diese Späne werden mit Bio-Getreide und Heilpflanzen versetzt. Das Substrat eignet sich also hervorragend als Mulch für deine Beete und ist ein super Bio-Dünger, der deine Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Du kannst dein verbrauchtes Substrat natürlich auch in deine eigene Wurmkiste zur Kompostierung geben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Viel Freude !
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 08 Oct 2023 10:34:33 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Geballte Wirkung: Pilztinktur</title>
      <link>https://www.mykonect.de/geballte-wirkung-pilztinktur</link>
      <description>Schritt- für- Schritt -Anleitung zur Herstellung einer Pilztinktur</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Geballte Wirkung: Pilztinktur
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Pilztinkturen beinhalten meistens alkoholische und wässrige Auszüge aus ein und demselben Pilzmaterial, de hintereinander ausgeführt werden. Sie können ohne Weiteres selbst hergestellt werden. Am besten nimmt man für die Tinktur hochprozentigen Trinkalkohol oder unvergällten Alkohol aus der Apotheke, da später noch die wässrige Phase dazukommt und den Alkoholgehalt reduziert. Auch Wodka oder Doppelkorn kann verwendet werden, wenn kein hochprozentiger Alkohol zur Hand ist. Eventuell ist das Auszugsergebnis aber nicht optimal und die Haltbarkeit der Tinktur fällt kürzer aus, wenn der Alkoholgehalt im Endprodukt weniger als 20 Prozent beträgt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Schritt - für - Schritt – Anleitung zur Herstellung einer Pilztinktur
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1.    Das getrocknete und möglichst fein zerkleinerte Pilzmaterial in ein geeignetes Glasgefäß, etwa eine weithalsige Flasche oder ein großes Einmachglas, geben und mit hochprozentigem Alkohol übergießen, sodass das Material gut bedeckt ist. Eventuell nachgießen, falls das Pilzmaterial sich vollsaugt und nicht mehr überdeckt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2.    Das fest verschlossene Gefäß während 14 Tagen immer wieder kurz aufschütteln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         3.    Am Tag der Weiterverarbeitung die Mixtur nicht schütteln, sondern die überstehende Flüssigkeit vorsichtig in ein neues, sauberes Gefäß abgießen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         4.    Den Rest der Flüssigkeit mit dem Satz durch einen Kaffeefilter gießen und vorsichtig in ein sauberes Sammelgefäß auspressen. Statt Kaffeefilter kann man auch Stofffilter für Teekannen verwenden, die sich besser auspressen lassen. Die Flüssigkeit aus dem Sammelgefäß zu der in Schritt 3 abgegossenen Flüssigkeit gießen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         5.    Das ausgepresste Pilzmaterial in einen Topf geben und mit reichlich Wasser aufschwemmen, etwa ein Liter auf 100 Gramm Material. Die Mischung zum Köcheln bringen, sodass sie gerade eben leicht siedet, aber nicht stark kocht, und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Hitze reduzieren und die Flüssigkeit eindampfen lassen, bis noch etwa die Hälfte er Menge übrig ist, die aus der alkoholischen Extraktion zur Seite gestellt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         6.    Im letzten Schritt den fertigen wässrigen Extrakt nochmal filtern (Kaffeefilter) und mit dem alkoholischen Extrakt zusammen in eine Flasche füllen. Fertig ist die wertvolle Pilztinktur, die sowohl die alkohol- beziehungsweise fettlöslichen Bestandteile als auch die wasserlöslichen Wirkstoffe enthält. Sie kann nun in kleinere Braunglas- Tropfpipetten-Flaschen dekantiert und am besten gut verschlossen kühl und lichtgeschützt gelagert werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         7.    Der Alkoholgehalt des Dualextrakts hat durch die beschriebene Prozedur ungefähr um ein Drittel abgenommen, sollte aber aus Gründen der Haltbarkeit immer noch mindetens 20 Prozent betragen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die richtige Dosierung von Pilztinkturen ist durch die oft stark schwankende Wirkstoffmenge schwierig anzugeben. Sie muss individuell ausgetestet werden. Je nach Ausgangsmaterial und Konzentration schwankt sie in den meisten Fällen zwischen wenigen Tropfen und einem Teelöffel. Man kann sich aber mit dem Verhältnis an Menge der Tinktur zu Ausgangsmenge an Pilzmaterial entsprechend ausrechnen, wieviel Milliliter Tinktur der empfohlenen Menge des getrockneten Pilzes entsprechen, und hat so eine Daumenpeilung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Auszug aus dem Buch „Gesund mit Heilpilzen“ von Philip Rebensburg &amp;amp; Dr.med. Andreas Klappl
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 08 Oct 2023 09:41:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Lion's mane- Hericium erinaceus</title>
      <link>https://www.mykonect.de/lion-s-mane-hericium-erinaceus</link>
      <description>Auszug aus dem Buch  "Gesund mit Heilpilzen"  von Philip Rebensburg &amp; Dr. med. Andreas Klappl</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Löwenmähne- Hericium erinaceus
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weitere Namen:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         Igelstachelbart, Affenkopf, Pom-pom blanc, Yamabushitake, Hou Tou Gu
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Familie:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         Hericiaceae (Stachelbartverwandte)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Vorkommen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Der Igelstachelbart wächst in der nördlichen Hemisphäre überwiegend in Europa, Nordamerika, China und Japan, kommt jedoch selten vor. Hericium erinaceus findet manan sterbenden oder bereits toten Laubbäume. Überwiegend besiedelt der Weisßfäule verursachende Pilz sehr alte Eichen, Buchen, Walnuss- und Ahornbäume. Am häufigsten wird er an Baumstümpfen und umgefallenen alten Bäumen mit mächtigem Umfang gefunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Der Lion’s mane bietet ein reichhaltiges Angebot an Nähr- und Vitalstoffen, unter anderem alle acht für den Menschen essenzielle Aminosäuren und eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Er stellt eine gute Kaliumquelle dar und ist gleichzeitig arm an Natrium. Dazu enthält der zur medizinischen Verwendung oft schlicht als Hericium bezeichnete Pilz Eisen, Zink, Selen und zahlreiche andere medizinisch bedeutende Inhaltsstoffe. Darunter sind eine Vielzahl an antientzündlichen, das Immunsystem stimulierenden und antimikrobiell wirkenden Polysacchariden und Polypeptiden, insbesondere Beta-Glucane, die auch die Blutfett- und Cholesterinwerte senken. Darüber hinaus finden sich im „Igelstachelbart“ Triterpenoide, die Nervenzellen schützen und reparieren, unter anderem Hericenone, Hericine und Erinacine, die zusätzlich verdauungsfördernde und eine starke antibakterielle Wirkung haben, sowie Ergosterine.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Medizinische Wirkung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In der TCM kann Hericium erinaceus auf eine weit zurückreichende Verwendungshistorie blicken. Aber auch in Japan wird der Pilz traditionell verwendet, um die Milz zu stärken, den Darm zu nähren und Krebs zu bekämpfen. Es heißt die Löwenmähne wirke nährend auf die fünf internen Organe Herz, Leber, Lunge, Milz und Niere, fördere gute Verdauung, verleihe Kraft und Ausdauer und wird zudem bei Magen-Darmgeschwüren sowie chronischer Gastritis empfohlen. Auch der Effekte auf das zentrale Nervensystem war sich die TCM schon lange bewusst. Er wird traditionell bei Symptomen von Qi-Mangel wie Schlaflosigkeit, allgemeine Schwäche und Organschwäche eingesetzt. Die Forschung bestätigt die Erkenntnisse der TCM: Hericium wirkt antientzündlich und stark antibakteriell. Insbesondere konnte gezeigt werden, dass Hericium das Magengeschwür verursachende Bakterium Helicobacter pylori vernichten kann und bei Gastritis positiv wirkt. Viele seiner positiven Effekte auf das Magen-Darm-System können darauf zurückgeführt werden, dass der Pilz die Zusammensetzung und Aktivität der Darmflora positiv beeinflusst.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Des Weiteren besitzt dieser Pilz eine Fähigkeit, die in unter den etablierten Heilpilzen einzigartig macht: In ihm finden sich hochaktive Stoffe, die klein genug sind, um die Blut-Hirnschranke zu überwinden und damit direkt auf Gehirn und Nervensystem wirken zu können. Sie heißen Hericinone und Erinacine und stimulieren die Produktion des körpereigenen Proteinkomplexes NGF (neuronal growth factor). Hericium ist so in der Lage, die Regeneration von Nervengewebe anzuregen, insbesondere auch im Gehirn, wo er die Bildung neuer Nervenverbindungen und sogar neuer Gehirnzellen veranlassen kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Damit besitzt der Pilz außerordentliches Potenzial bei der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen jeglicher Art, insbesondere bei multipler Sklerose, Demenz, Alzheimer und Parkinson. Bei den zwei letztgenannten Krankheitsbildern wird Hericium bereits erfolgreich therapiebegleitend eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Nervenwachstumsfaktor NGF
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die im Igelstachelbart enthaltenen und zu den Triterpenen gehörenden Hericenone und Erinacine sind neurotrope Verbindungen, das bedeutet, sie haben eine stimulierende und nährende Wirkung auf Nervenzellen, aber nicht direkt, sondern indem sie im Gehirn die Bildung eines körpereigenen Proteinkomplexes namens NGF (neuronal growth factor) stark erhöhen, welches die eigentliche Wirkung zeigt. NGF ist, vereinfacht ausgedrückt, dafür zuständig, das Nervensystem instand zu halten und auszubauen. Das Protein ist unter anderem in der Lage, defekte Isolierungen (Myelinscheiden) der Nervenleitbanen zu erkennen und eine Reparatur in die Wege zu leiten. Am wichtigsten ist jedoch seine Eigenschaft, Nervenzellen zur Bildung neuer Verästelungen anzuregen, wodurch vermehrt neue Zellverknüpfungen ausgebildet werden. Darüber hinaus ist NGF imstande, die Entstehung neuer Nervenzellen und Gehirnzellen zu veranlassen. NGF kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden und ist, oral eingenommen, wirkungslos, weil es nicht an seinen Wirkungsort gelangen kann. Das wirft ein fahles Licht auf NGF-haltige Mittel, die mit nerventonisierenden Eigenschaften glänzen wollen. Hericinone und Erinacine aus dem Igelstachelbart hingegen können die Blut-Hirn-Schranke passieren, stimulieren im Gehirn selbst die körpereigene NGF-Produktion und sorgen so zuverlässig für die gewünschten positiven neuronalen Effekte, die sich vielversprechend insbesondere bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zeigen. Aber auch für gesunde Menschen, die ihre Gehirnleistung optimieren wollen, sind die Effekte interessant.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Anwendungsgebiete:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kognitive Funktion beziehungsweise Nervenerkrankungen und Nervenverletzungen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Hericium repariert im zentralen Nervensystem (Gehirn) und im peripheren Nervensystem, also dem Teil des Nervensystems, der außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegt, die Nervenzellen, die durch Abnutzung, Alter, Giftstoffe und Krankheit geschädigt werden. Sowohl gesunde Labormäuse als auch demenzkranke Senioren, denen Hericium verabreicht wurde, zeigten eine deutlich erhöhte Gedächtnisleistung. Eine Studie zeigte, dass sich die geistige Leistung der Senioren während der Einnahme von dreimal täglich 250 Milligramm Pilzpulver maßgeblich verbesserte. Der Effekt nahm aber bereits vier Wochen nach Ende der Behandlung wieder ab, somit scheint die NGF-Stimulation nur für die Dauer der Einnahme stattzufinden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Magen- und Darmgesundheit:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Hericium hilft mit antientzündlichen und antibakteriellen Eigenschaften gegen Sodbrennen, Reflux, Magenentzündungen, Helicobacter pylori ( ein Magengeschwüre verursachendes Bakterium), den Hefepilz Candida Albicans, beim Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm) sowie bei Darmgeschwüren und Verstopfung. Er fördert die Verdauung durch Anregung der Bauchspeicheldrüsensekretion.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Autoimmunerkrankungen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Patienten profitieren von den vielfältigen positiven Wirkungen auf das Immunsystem und insbesondere der entzündungshemmenden Wirkung von Hericium.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Krebs:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Hericium hat das Immunsystem stützende, antitumorale und Metastasen hemmende Eigenschaften. Unter anderem erhöht er die Aktivität der Makrophagen, der T- und B- Lymphozyten und weiterer Immunzellen gegen die Krebszellen. Hericiumextrakte wirken auf Sarkome wachstumshemmend und zeigen vielversprechende positive Effekte in der Behandlung von Magen-, Speiseröhren- sowie Hautkrebs. Eine Hemmung der Metastasen konnte bei Speiseröhren- und Dickdarmkrebs nachgewiesen werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Depressionen, Ängste, Unruhezustände, Schlaflosigkeit, schwache Nerven:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Es ist durch klinische Studien belegt, dass Hericium stimmungsaufhellend wirkt, Depressionen mildert und sich positiv bei Unruhezuständen und Schlafstörungen auswirkt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Hericium unterstützt die Behandlung von Cholesterin- und Fettstoffwechselstörungen, schützt durch seine cholesterin-, blutdruck- und blutfettsenkenden Eigenschaften die Blutgefäße und reduziert das Arteriosklerose Risiko deutlich.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Produkte, Dosierung und Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Produkte:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Der Markt hält eine Vielzahl an Hericiumprodukten bereit. Neben Pulver vom Fruchtkörper und/ oder Myzelbiomasse und Pilzextrakten bietet er Kapseln aus den genannten Pulvern und Extrakten und eine Vielzahl an Kaffeemischungen, Tees und Elixieren. Dazu finden sich Pilzauszüge in diversen Mischpräparaten zur Darmsanierung und als Nervenschutz.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Sowohl das Myzel als auch der Fruchtkörper des Pilzes enthalten die für seine nervenschützenden und nervenregenerierenden Effekte relevanten Wirkstoffe. Demnach können sowohl Produkte aus dem Fruchtkörper als auch aus Myzelbiomasse eingesetzt werden. Bei der Verwendung von Extrakten sollten Sie wegen der schlechten Wasserlöslichkeit der Terpenoide auf alkoholische Extrakte oder besser noch Dualextrakte zurückgreifen, um in den Genuss der nervenschützenden Eigenschaften zu kommen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Dosierempfehlung:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Die in der TCM verwendete Dosis des getrockneten Fruchtkörpers wird mit 25 bis 50 Gramm pro Tag angegeben. Diese Dosierung zeigt gute Wirkung bei Magen-Darm-Problemen, zum Beispiel bei alkoholinduzierten Magengeschwüren. Eine Erhöhung der NGF-Konzentration und damit der Nervenschutzfunktion konnten klinische Studien schon bei einer Tagesdosis von 3-5 Gramm des getrockneten Fruchtkörpers feststellen. Deutlich positive Effekte bei Symptomen von Depressionen und Angststörungen konnten sogar bei einer Dosis von nur 2 Gramm des Pilzpulvers pro Tag beobachtet werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Im Gegensatz zu den entzündungshemmenden Polysacchariden des Igelstachelbarts sind die enthaltenden Ericenone und Erinacine kaum wasserlöslich, lösen sich aber gut in Alkohol und Fett. Hericium wird, möglicherweise diesem Umstand Rechnung tragend, in der TCM oft in Suppen oder Brühe verabreicht. Das angenehm mild pilzig schmeckende Fruchtkörperpulver des Pilzes lässt sich darüber hinaus sehr vielseitig einsetzen, zum Beispiel als Zusatz von Süßspeisen, Pralinen, Energy Balls, Brotaufstrichen, Smoothies.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Neben- und Wechselwirkungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Hericium wurde auf allen Ebenen (in vitro, in vivo und in zwei klinischen Studien an Menschen) auf seine Toxizität untersucht und glänzt durch Abwesenheit negativer Effekte auf die Gesundheit von Zellstrukturen, Versuchstieren und Menschen. Es gibt vereinzelt Hinweise auf allergische Reaktionen, daher sollte man seine Einnahme, wie bei anderen Pilzen auch, einschleichen und mögliche Effekte abwarten, bevor man höher dosiert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 16:21:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mykonect.de/lion-s-mane-hericium-erinaceus</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Reishi- Ganoderma lucidum</title>
      <link>https://www.mykonect.de/blog/reishi-ganodermalucidum</link>
      <description>Auszug aus dem Buch "Gesund mit Heilpilzen" von Philip Rebensburg &amp; Dr. med. Andreas Kappl</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Synonyme:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganoderma lingzhi, Ganoderma sinense, Ganoderma tsugae
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitere Namen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glänzender Lackporling, Ling Zhi, Chizhi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Familie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganodermataceae (Lackporlinge)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der glänzende Lackporling, Ganoderma lucidum, gehört zu den Weisfäule verursachenden Holzzersetzern und wächst auf Hartholz, vorzugsweise auf Pflaumenbäumen, Eichen und Buchen. Er kommt sowohl in Südostasien als auch in Europa und Nordamerika vor und bringt einjährige, zähe verholzte Fruchtkörper hervor.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Die eindrucksvollen und weitgefächerten pharmakologischen Effekte des Reishi lassen sich zum Großteil auf mehr als 100 teilweise hochgradig aktive immunstabilisierende und in vielen Fällen tumorhemmende Polysaccharide, überwiegend Beta-D-Glucan und Ganoderane und über 130 Triterpverbindungen, darunter Ganoderiksäuren, Ganolucidsäuren und Lucidemiksäuren, zurückführen. Diese wirken unter anderem Leberschützend und – stärkend, antiallergen, cholesterinsenkend und bluthochdrucksenkend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Reishi enthält auch medizinisch wirksame Proteine, zum Beispiel das antiallergene und Immunsystem beeinflussende Ling-Zhi 8, sowie Aminosäuren, Ergosterole, Alkaloide und Nukleoside mit pharmakologischer Wirkung. Daneben enthält Reishi auch Vitamine und eine Fülle an Mineralien, darunter Magnesium, Kalzium, Zink, Mangan, Eisen, Kupfer und organisches Germanium, das eine positive Rolle bei Krebserkrankungen zu spielen scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Medizinische Wirkung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die TCM ordnet den Glänzenden Lackporling in die höchste Kategorie der „Kräuter Gottes“ ein, die nur wenigen Arzneien mit besonders herausragend positiver Wirkung vorbehalten ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als „König aller Heilkräuter“ wird der Reishi an erster Stelle aufgeführt. Die Wirkung des Reishi wird in der chinesischen Materia Medica als balancierend auf allen drei Ebenen- Körper, Geist und Seele- beschrieben, und das spiegelt sich auch in der Indikation seiner Anwendung und dem ihm zugrunde liegenden pharmakologischen Wirkungen wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die pharmakologisch aktiven Substanzen des Pilzes nehmen auf verschiedene Weise Einfluss auf das Immunsystem. Sie wirken antientzündlich, lindern allergische Reaktionen (indem sie die dafür verantwortliche übermäßige Histamin Produktion hemmen), wirken Krebs und Tumoren entgegen, schützen Zellen durch ihre antioxidative Wirkung gegen freie Radikale und haben antivirale Effekte (insbesondere gegen HIV und Herpesviren). Ferner wirken sie nervenschützend und – beruhigend, leberentgiftend und -schützend, balancieren den Blutzuckerspiegel aus und senken Cholesterinspiegel und Blutdruck. Die gut belegbare Wirkung des Reishipilzes gegen Krebs und Tumorerkrankungen beruht auf einer Vielzahl verschiedener Wirkmechanismen. Unter anderem beruht sie auf seinen unterstützenden Effekten auf das Immunsystem, einer direkten tötenden Wirkung auf Tumorzellen sowie einer wachstumshemmenden Wirkung auf das Tumor versorgende Blutkapillarnetz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anwendungsgebiete
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi hilft vor allem bei Krankheiten, die auf eine Schwächung des Immunsystems zurückzuführen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Autoimmunerkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sowohl Polysaccharide- als auch Rohpilzextrakte haben in diversen Studien eine starke das Immunsystem unterstützende Wirkung gezeigt. Unter anderem aktivieren die Polysaccharide und etliche der Triterpene die Immunabwehr durch Stimulation von Immunzellen wie Makrophagen, T-Zellen und natürliche Killerzellen, die wiederum eine Vielzahl an Zytokinen (Botenstoffe des Immunsystems) wie Tumor- Nekrose- Faktoren und Interferone produzieren. Deren stabilisierende und regulierende Wirkungen auf das Immunsystem haben eine verbesserte Immunantwort zur Folge. Darüber hinaus verfügt Reishi über eine ähnlich stark entzündungshemmende Wirkung wie Kortison, ohne dessen schwerwiegende Nebenwirkungen zu teilen, da die entzündungshemmende Wirkung vom Reishi anders zustande kommt. Behandlungserfolge gibt es bei rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn, Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Hashimoto-Thyreoiditis, dem chronischen Erschöpfungssyndrom und weiteren Autoimmunerkrankungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allergien, Asthma und Unverträglichkeitsreaktionen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier verschafft Reishi unter anderem Linderung durch die Histamin senkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften seiner Triterpene. Diese zeigen eine ähnliche Wirkung wie Kortison, nur ohne dessen üble Nebenwirkungen. Reishi- Triterpene regulieren außerdem die bei allergischen Reaktionen überschießende Antikörperproduktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Krebs:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi wird seit Langem traditionell in der Behandlung von Krebs angewandt. In vielen Fällen wurden ihm Spontanheilungen zugeschrieben. Seine Anti-Krebs- Wirkungen basieren neben der immunstärkenden Wirkung aufgrund seines hohen Polysaccharid Gehalts auf einer starken zelltoxischen Aktivität seiner Triterpene gegen verschiedene Krebszelllinien. Dazu kommen hemmende Effekte gegen das Epstein. Barr-Virus, das bekanntlich mit einigen Krebsarten in Verbindung gebracht wird und als Auslöser diskutiert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Höhenkrankheit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi wirkt durch seine blutverdünnenden Eigenschaften blutdrucksenkend und antithrombotisch, erhöht die Sauerstoffsättigung des Blutes und dadurch auch die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Ferner fördert Reishi die Blutbildung im Knochenmark. Behandlungserfolge verspricht Reishi unter anderem bei Herzrhythmusstörungen, ischämischen Erkrankungen, nervösem Herz, Anginapectoris, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie und Tinnitus. Die gleichen Mechanismen führen auch bei der durch Sauerstoffunterversorgung ausgelösten Höhenkrankheit zu rascher Besserung nach Einnahme des Pilzes, wie zwei Studien belegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Virenerkrankungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi zeigt sich unter anderem durch die Bildung von Fresszellen aktivierenden Interferonen- Proteine oder Glykoproteine, die als Botenstoffe des Immunsystems eine immunstimmulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfalten- efektiv bei der Bekämpfung von Epstein-Barr-Virus, Herpes-Virus, HIV, Hepatitis A,B und C, HSV-1,-2, Denguefieber und Influenza (echte Grippe). In der Behandlung von HIV ist der Einsatz von Reishi besonders vielversprechend. Wie Forscher herausfanden, sind die für seine antivirale Wirkung verantwortlichen Triterpene in der Lage, ein Enzym, die HIV-Protease, stark zu hemmen. Dieses benötigt das Virus dringend für seine Vermehrung und der Ausbruch der durch das Virus verursachten Krankheit Aids wird dadurch hinausgezögert oder gar verhindert. Die gleiche Wirkung zeigen synthetische Proteasehemmer. Diese verursachen jedoch im Gegensatz zu Reishi zahlreiche Nebenwirkungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bakterielle Erkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi stärkt das Immunsystem und wirkt gegen mehr als 15 bakterielle Krankheitserreger, darunter die Lungenentzündungsverursacher Bacillus pneumonia und Bacillus cereus, Streptokokken, die oft Infektionen der oberen Atemwege auslösen, Hautentzündungen verursachende Staphylokokken und Helicobacter pylori, ein Bakterium, das dafür bekannt ist Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre zu verursachen. Der Pilz hat zudem eine stark antientzündliche Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nervenerkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi hilft bei allen Arten von Nervenleiden, unter anderem, indem er die Gehirndurchblutung verbessert, Gefäßerkrankungen entgegenwirkt, die Regeneration von geschädigten Nervenzellen fördert und sie durch antioxidative
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirkung gegen Degeneration schützt. Bei Parkinson schützt er die durch die Krankheit angegriffenen bewegungssteuernden Neuronen im Mittelhirn. Ferner hilft er durch seine nervenberuhigende Wirkung sehr gut bei Tremor. Und auch bei multipler Sklerose (MS) zeigt sich der Pilz förderlich, indem er die Produktion von Proteinen anregt, die zur Nervenreparatur dienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hauterkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier hilft Reishi durch seine antientzündlichen, antimikrobiellen und die Entgiftung fördernden Eigenschaften. Insbesondere bei Hautentzündungen wie Neurodermitis kann der Pilz wirksam Rötungen, Schwellungen und Juckreiz lindern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lungenerkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi wird traditionell bei chronischer Bronchitis eingesetzt und fördert die Regeneration der bronchialen Endothelzellen, hemmt und tötet Bakterien und Viren und wirkt schleimlösend und hustenstillend. Weitere Erfolge zeigen sich in der Behandlung von COPD, Asthma und Husten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebererkrankungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi kann zum Beispiel in der Therapie von Hepatitis A, B und C mit guten erfolgen eingesetzt werden. Seine Triterpene weisen ausgeprägte Leberschutzeigenschaften auf und helfen so der Leber beim Entgiften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anti-Aging:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der „Pilz der Unsterblichkeit“ zeigt starke Anti-Aging- Effekte, die auf seinen vielfältigen kardiovaskulären, neurologischen und immunologischen sowie den Blutzucker und Cholesterin regulierenden Wirkungen beruhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angstzustände, Schlaflosigkeit, Motivationslosigkeit, Depression:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reishi greift balancierend in den Neurotransmitterhaushalt ein, erhöht die Stresstoleranz, löst Angstzustände, wirkt stimmungsaufhellend und steigert den Tatendrang. Bei Schlaflosigkeit hilft er durch die beruhigende Wirkung einiger seiner Triterpene.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwächezustände und beim Sport:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben seinen durchblutungsfördernden und die Sauerstoffverfügbarkeit erhöhenden Eigenschaften kann Reishi die zelluläre Energieproduktion in den Mitochondrien und dadurch Vitalität und Ausdauer erhöhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Produkte, Dosierung und Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Produkte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel, die Reishi enthalten, ist riesig und wächst rasant. Die meisten Produkte entwickelt und vermarktet China, gefolgt von Japan, Taiwan, Korea und Malaysia. Seit wenigen Jahren boomt der Markt auch in den USA und in Deutschland. Sich in der Masse an angebotenen Produkten zurechtzufinden, die von diversen Pulvern, Schrot und Extrakten in Kapseln oder lose als Pulver, Tinktur, pur oder in Kombination mit anderen Heilpilzen und Kräuterextrakten bis hin zu Reishi Kaffee und Reishischokolade reicht, und dabei nochein gutes Produkt zu erwischen, ist nicht immer einfach. Um einen hohen Gehalt an wasserlöslichen Polysacchariden und Triterpenen, die schwer wasserlöslich sind, zu liefern, sollten gute Reishi Nahrungsergänzungsmittel auf einer Dualextraktion basieren. Grund ist, dass die die Wirkung von Reishi mehr noch als bei anderen Pilzen auf der Kombination von das Immunsystem unterstützenden wasserlöslichen Polysacchariden und entzündungshemmenden Triterpenen aufbauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Relativ neu auf dem Markt sind Produkte aus Reishisporen, die einen hohen Anteil an Triterpenen (bis zu 2 Prozent) enthalten. Bei Pulver aus Sporen gilt es zu beachten, dass diese durch ein spezielles Mahlverfahren aufgebrochen wurden, da die Wirkstoffe sonst nicht bioverfügbar sind. Reishisporenöl – ein Sporenextrakt auf Ölbasis- enthält sogar bis zu 30 Prozent Triterpene!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je bitterer das Produkt schmeckt, desto höher ist der Triterpengehalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dosierempfehlung:
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Einnahme der Tagesdosis sollte im besten Fall auf zwei bis drei Einnahmezeitpunkte aufgeteilt werden und am besten jeweils 30 Minuten vor den Mahlzeiten auf nüchternen Magen erfolgen. In der Literatur wird häufig empfohlen, die Einnahme langsam einzuschleichen und sich im Laufe von etwa zwei bis vier Wochen auf höhere Dosierungen hochzuarbeiten. Eine Einnahme von Reishi über längere Zeiträume hinweg ist nicht nur ausgesprochen sicher,sondern auch notwendig, denn Reishi zeigt sein volles Wirkpotenzial meist erst nach sechs bis acht Wochen täglicher Einnahme. Zur Gesundheitserhaltung empfehlen TCM-Ärzte, täglich ca 1,5 bis 5 Gramm des Pilzes einzunehmen. Zur Behandlung von Erkrankungen kann die Dosis auf 30 Gramm oder mehr erhöht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während in der TCM verhältnismäßig niedrig dosiert wird ( idR nur bis zu 9 Gramm am Tag) , wurden die meisten klinischen Studien, die klare Effekte zeigen konnten, unter Verwendung von 5 bis 6 Gramm Polysaccharid-Heißwasserextrakt pro Tag durchgeführt. Die wirkungsreicheren Dualextrakte aus Polysaccharid-Heißwasserauszügen und alkoholischen  Triterpenauszügen werden gewöhnlich niedriger dosiert eingenommen. Hier kann eine Tagesdosis bei 1 bis 3 Gramm angesetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei schwereren Erkrankungen wie Krebs und als Begleitbehandlung zur Chemotherapie empfiehlt Prof. Dr. Dr. h.c. Jan Lelley von der Gesellschaft für angewandte Mykologie und Umweltstudien, dreimal täglich secht Extraktkapseln einzunehmen. Um die Wirksamkeit der Behandlung zu steigern, können Sie zu jeder Dosis mindestens 500 Miligramm Vitamin C einnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Reishisporenölextrakte empfiehlt TCM-Heilkundler und Heilpilzexperte Martin Powell zur Krankheitsbehandlung eine Dosis von 0,5bis 1,5 Gramm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die traditionelle Einnahmeform ist der Reishitee aus getrockneten Scheiben des Fruchtkörpers, Reishischrot oder Reishipilver. Sie bereiten ihn zu indem Sie pro Tagesdosis von 2-5 Gramm des Reishiprodukts zusammen mit einem halben Liter kalten Wasser in einen Topf geben und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen erhitzen Sie die Flüssigkeit, bis sie leicht köchelt. Nach 5 bis 10 Minuten ist der Tee fertig. Er kann für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und schmeckt auch kalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Reishimaterial kann auch in Suppen gegeben oder mit Brühe aufgekocht werden. Von Vorteil ist hier, dass durch die Zugabe von Fett mehr Triterpene ausgeschwemmt werden, da sie sich besser in Fetten als in Wasser lösen. Außerdem reduziert das enthaltene Salz den bitteren Geschmack.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterhin können Sie Energy Balls aus Reishi und weiteren Zutaten rollen. Datteln, Rohkakao und Macapulver eignen sich sehr gut, um Wirkung und Geschmack zu verfeinern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiteren Experimenten sind keine Grenzen gesetzt. Für den größtmöglichen Nutzen können Sie Dualextrakttinkturen anfertigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben- und Wechselwirkungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Menschen berichten von vorübergehendem Schwindel, wenn sie zum ersten Mal Reishi einnehmen. Weiterhin ist Vorsicht bei der gleichzeitigen Einnahme von pharmazeutischen Blutverdünnern geboten, da Reishi- Triterpene ebenfalls blutverdünnende Wirkung besitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            aus „Gesund mit Heilpilzen „ Philip Rebensburg &amp;amp; Dr. med. Andreas Kappl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 14:19:50 GMT</pubDate>
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